Vereinschronik


Die Anfänge:

Nach dem 1. Weltkrieg wurde in den folgenden Jahren von allen Seiten der Wunsch ge- äußert, einen Männergesangverein ins Leben zu rufen. Schneidermeister Johann Ilg unter- nahm erste Vorarbeiten und es konnte Oberlehrer Karl Pflüger als erster Chorleiter ge- wonnen werden. Die Gründungsversammlung fand am 24. Mai 1923 im Gasthaus "Goldener Adler" in Stödtlen statt, in der sich über 30 sangesfreudige Männer einfanden und wo Jo- hann Ilg als 1. Vorsitzender und Leonhard Burger als 2. Vorsitzender gewählt wurden. Kas- sierer wurde Eugen Bux. Mit dem Lied "Bin i net a Bürschle" begann die erste Singstunde. Der Gesangverein, welcher sich den Namen "Liederkranz" gab, hielt die Gesangsproben im alten Schulhaus ab. Später wechselte man in den Turnraum der Grund- und Hauptschule Stödtlen und seit es den Vereinstrakt in der Turn- und Festhalle gibt, hält man bis heute die Singstunde dort ab.

Mit Vereinsfeiern zu allen Gelegenheiten erfreute ein stattlicher Chor seine Mitmenschen. Die Mühe und die Arbeit, die darauf verwendet wurde, brachte viel Freude und Erfolg.

Der Verein besuchte Sängerfeste, Fahnenweihen und Jubiläumsfeiern in der näheren und weiteren Umgebung. Auch bei vielen kleinen Anlässen, wie Hochzeiten, Beerdigungen, Ständchen und Gedenkfeiern fehlte der Liederkranz nicht.


Chorleiterwechsel:

Im Jahr 1936 verließ der Chorleiter Karl Pflüger Stödtlen und zog nach Mutlangen. Die fol- genden Jahre waren gekennzeichnet durch einen ständigen Wechsel der Chorleiter. Die Chorleiter Karl Staiger, Anton Sonntag, Otto Thorwart und Eugen Rupp waren nur einige Jahre hier und in unserem Verein tätig. Kurt Laufka dirigierte den Verein 5 Jahre lang, Wolfgang Grimmeisen 7 Jahre, Nikolaus Beck 1 Jahr und Adolf Wettemann 6 Jahre lang.

a_dunkel

Danach kam dann ab 1970 Hans Knödl bis 1983. Ein kurzes Gastspiel hatte Herr Jakubowicz aus Dinkelsbühl. Von 1984 bis 1988 dirigierte Adolf Dunkel (Bild links) aus Ellwangen- Rotenbach den Verein. Von 1988 bis 1995 nahm Wolfgang Hahn aus Birkenzell den Dirigentenstab in die Hand. Ein Glücksgriff für unseren Verein war, dass Herr Adolf Dunkel 1995 wiederum den Chor übernahm und bis heute sehr er- folgreich unser Chorleiter ist. Der Verein bedankt sich bei allen Chorleitern recht herzlich für Ihre uneigennützige Tä- tigkeit.

Der erste Vereinsvorsitzende Johann Ilg heiratete im Februar 1926 nach Pfahlheim. Sein Nachfolger war der junge Benedikt Staiger der das Amt des 1. Vorsitzenden sagenhafte 50 Jahre innehatte.

1976 übernahm Franz Hieber dieses Amt und war 12 Jahre bis 1988 der 1. Vorsitzende. 1988 übergab er dann das Amt an seinen Sohn Helmut Hieber, den 1994 Manfred Wachtel ablöste und 12 Jahre lang, also bis 2006 den Verein führte. Danach übernahm sein Bruder Leonhard Wachtel für 3 Jahre den 1. Vorsitz. Seit 2009 ist Peter Jacobs unser Vorstand.

Während des 2. Weltkrieges kam die Vereinstätigkeit fast zum Erliegen, da der Großteil der Sänger zur Wehrmacht einberufen wurde. Nach dem 2. Weltkrieg konnten die Singstunden wieder aufgenommen werden.


Die Ära Benedikt Staiger:

fahnenweihe

Am 12. Juli 1953 feierte der Verein sein 30 jähriges Bestehen mit Fahnenweihe unter  großer Beteiligung vieler Gesang- vereine. Das Fest wurde im Garten von August Feil bei schönstem Wetter abge- halten. Die Patenschaft übernahm damals der Liederkranz Pfahlheim. Herzlichen Dank für die Treue unserem Patenverein Pfahlheim.

Danach folgten sehr viele kulturelle Hö- punkte im Vereinsleben des Liederkranzes Stödtlen.

Vom 06. - 08. Juli 1973 feierte dann der Liederkranz sein 50 jähriges Bestehen. Mit den Sängern feierten die Bürger der ganzen Gemeinde sowie viele Gäste aus nah und fern.

50er_jubi

Zum Festakt wurden die Gäste durch dien Liederkranz unter Dirigent Hans Knödl begrüßt mit "Singe mein Herz" und "Musik, du heilige Kunst". Ein besonderes Erlebnis war der Gemeinschaftschor Pfahlheim, Schrezheim, Stödtlen mit "Singen, Trinken und Fröhlich sein". Dazu begleiteten die Bläser vom Musikverein Stödtlen unter Dirigent Schunder. Bür- germeister Staiger, zugleich Vereins- vorsitzender des Festvereins, begrüßte die anwesenden Gäste. Er beglück- wünschte den Liederkranz zu  seinem Jubiläum und rief die Jugend auf, den Gesang weiter zu pflegen und in alle Lande zu tra- gen.

Der Sonntag begann mit dem Wecken und der Totenehrung. Der Gottesdienst im Festzelt wurde umrahmt mit Chorvorträgen des Liederkranzes Stödtlen und des Musikvereins Stödtlen.

Nach dem Festgottesdienst folgten die Chorvorträge der Gastvereine. Um 13 Uhr setzte sich der Festzug mit den 36 Gastvereinen durch das mit Fahnen und Girlanden geschmückte Dorf in Bewegung. Unter den Klängen der Trachtenkapelle Pfahlheim ging zu später Stunde ein tolles und erfolgreiches Fest zu Ende.

1976 war auch ein besonderes Jahr für den Verein. Nach 50 Jahren Vorstand Staigerlöste Franz Hieber den 1. Vor- sitzenden Benedikt Staiger im Amt ab. 50 Jahre erster Vorsitzender in einem Verein zu sein, das ist bestimmt sehr selten und somit einmalig. Was der Lie- derkranz diesem Mann zu verdanken hat, lässt sich nicht mit Worten ausdrücken. Seine ruhige Wesensart legte sich auf den ganzen Verein. Im Laufe der Jahre als Vorsitzender erhielt er viele Ehrungen vom Verein und vom Gau, ebenfalls vom Schwäbischen und Deutschen Sänger- bund. Am 07.03.1976 erhielt er beim Gautag in Burgberg die seltene Zelter Medaille vom Gau. Vom Verein wurde er zum Ehren- vorstand ernannt. Auch nach seiner Zeit als Vorsitzender war Benedikt Staiger gern unter seinen Sängern. Ein schwerer Schlag war dann auch für die Sänger und für die gesamte Ge- meinde sein überraschender Tod im Januar 1982. Am 26.01.1982 begleitete der Lieder- kranz dann seinen Ehrenvorstand zur letzten Ruhestätte. Der Liederkranz wird immer in Liebe und Dankbarkeit seiner gedenken.


Märzenhoffest:

1975 begann dann der Liederkranz mit einem Fest, das bis zum heutigen Tage die große finanzielle Stütze des Vereins darstellt, das Merzenhoffest. Um die Kameradschaft zu er- halten, wanderten die Sänger mit Dirigenten zum Merzenhof und hielten eine kleine Ho- cketse im Hof der Familie Abel ab.
Märzenhof

Aus dieser Wanderung und der Hocketse entwickelte sich ein sehr schönes Fest,  zu dem Gäste aus nah und fern begrüßt werden den durften. Zuerst räumte man den Maschinenschuppen aus und als die- ser zu klein war, machte man unter der Leitung des Zimmermanns Franz Gott- wald einen Vorbau an den  Schuppen. Jedes Jahr an Christi Himmelfahrt stieg ein tolles Fest auf dem Merzenhof mit Gästesingen, mit Alleinunterhaltern, mit Musikgruppen und mit unserem heimi- schen Musikverein. Bald wurde die gute und preisgünstige Speisekarte überall bekannt. So pilgerten sehr viele zum Merzenhof. Si- cherlich war auch die idyllische Lage des Hofes mitveantwortlich für diesen Boom. Dieses Fest wäre auch sicherlich nicht über Jahrzehnte möglich gewesen, wenn wir in der Familie Abel nicht so fleißige, hilfsbereite und liebe Gastgeber gehabt  hätten. Der Liederkranz Stödtlen bedankt sich recht herzlich bei der Familie Abel für ihr Engagement.

Das Auf- und Abbauen des Festes war immer mit viel Arbeit verbunden, aber hier hielten die Mehrzahl der Sänger zur Stange, ja es machte sogar Spaß.  Wie schon erwähnt, war das Fest Hauptfinanzierungsquelle des Vereins.


Kulturelle Aktivitäten:

Eine schöne Tradition nahm der Chor 1979 in Unterbronnen auf. Immer am Dreikönigstag treffen sich die Sänger im Alten- und Pflegeheim St. Christophorus der Familie Entzmin- ger-Bagaric, um die Bewohner des Heimes mit Wweihnachtsliedern zu erfreuen. Das ist ein schöner Jahresauftakt im Vereinsleben und verbindet die Sängerfamilie mit den Heimbe- wohnern. Nach dem Auftritt werden wir auch schon traditionell immer von der Familie Entzminger-Bagaric zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Hier wurden schon sehr schöne Stunden der Kamerdadschaft verbracht.

Theaterspielen war ebensfalls immer Tradition beim Gesangverein. Das Laienspiel hat der Liederkranz in Stödtlen begonnen und viele Jahre um die Weihnachtszeit wurden verschie- dene Theaterstücke aufgeführt und begeisterten das Publikum. Viele versteckte Talente wurden dabei entdeckt und die Spieler konnten einmal im Jahr so richtig aus ihrer Haut fahren. Der Saal Gasthaus Rose (Rief) war der geeignete Platz dafür. Viel Zeit investierte man in die Proben. Meist konnte man sein Glück auch bei einer Tombola versuchen.

Im April 1980 gab es ein Konzert zugunsten der Aktion Sorgenkind. Aktion SorgenkindÜber drei Stunden lang konzertrierten drei Chorvereinigungen und zwei Orchester im vollbesetzten Saal des Gasthauses "Rose". In einem bunten musikalischen Bilderbogen, der sich von Morgenliedern bis zu Gesängen des A- bends und von Frühjahrsweisen bis zu herbstlichen Jagdmelodien spannte, san- gen und spielten der Liederkranz Stödt- len, die Eintracht Schrezheim, der Kir- chenchor Stödtlen, der Musikverein  Stödtlen und die Jugendapelle Stödtlen. Bei den Chorvorträgen hatte die Leitung Hans Knödl und bei den Instrumentals Franz Schunder. Nicht zuletzt soll auch der ideelle Zweck des Frühjahrskonzertes des Lieder- kranzes Stödlten hervorgehoben werden, wurde doch der aus dem Eintritt und der Ver- steigerung des Tischschmuckes erzielte Reingewinn für einen guten Zweick der Aktion Sorgenkind zur Verfügung gestellt. Über 1.200, - DM konnten dadurch den Sorgenkindern überwiesen werden.

Schon in den einleitenden Worten des Vorsitzenden Franz Hieber wurde darauf hingewie- sen, dass mit diesem Konzert Zuhörern eine musikalische Freude und den behinderten Kindern eine finanzielle Unterstützung gegeben werden soll. Und beides konnten die fünf auftretenden Chöre und Musikvereinigungen in höchstem Maße erreichen.


Jubiläen:

Vom 12. - 15. 05. 1983 feierte der Liederkranz sein 60 jähriges Vereinsjubiläum. Dabei war das Festkonzert am Samstag sicherlich der Höhepunkt. An Christi Himmelfahrt den 12. Mai startete das Fest mit einer Disco,  die bei der Jugend regen Zuspruch fand. Am Freitag folgte ein gemütlicher Abend mit dem Musikverein Stödtlen, der unter Leitung des neuen Dirigenten Kunzendorf die anwesenden Gäste mit frisch aufgespielten Weisen erfreute.

Da sich Chorgesang in einem Festzelt weniger gut vollziehen lässt,  kam man zu der glücklichen und begrüßenswerten Lösung, das Festkonzert mit Festakt am Samstag in der Turn- und Festhalle stattfinden zu lassen. So konnte man in der bis auf den letzten Platz gefüllten Turnhalle sieben Chöre begrüßen - den Liederkranz Stödtlen, Eintracht Schrez- heim, Liederkranz Unterschneidheim, Liederkranz Ellenberg, Patenverein Pfahlheim, Lie- derkranz Mönchsroth, Frohsinn Tannhausen und die Concordia Wört. Ferner konnte Vor- sitzender Franz Hieber zahlreiche Gäste begrüßen. Unter ihnen vier Gründungsmitglieder: Josef Bronner, Josef Wettemann, Josef Blank und Eugen Bux und die Gattin des verstorbe- nen Ehrenvorstandes Benedikt Staiger. Alle mitwirkenden Vereine leisteten einen gesanglich hervorrragenden Beistrag zum Gelingen des Abends.

Ein imposantes Bild ergab sich, als sich zum Schluss alle Sänger der acht Vereine aufstellten. Gewaltig beeindruckend erklang aus über 250 Sängerkehlen unter der Leitung von Hans Knödl "Tönet, ihr Lieder" von Robert Edler mit Klavierbegleitung von Joachim Knödl und "Brüder reicht die Hand zum Bunde" von W. A. Mozart.

Im Herbst 1985 konnte unser Dirigent seine 25 jährige Chorleitertätigkeit feiern. Am 12. Oktober fand dann in der St. Leonhardskirche ein Festgottesdienst statt. Mitgestaltet wur- wde der Gottesdienst von der Sängergruppe Saverwang und den Sangesfreunden Neun- heim. Nach dem Gottesdienst wurde ein Konzertabend mit Ehrungen vom Gau und den  Vereinen abgehalten. Die drei Chöre Liederkranz Stödtlen, Sängergruppe Saverwang und die Sangesfreunde aus Neunheim sowie der Liederkranz Pfahlheim überzeugten mit einem bunten Melodienstrauß. Während des Konzerts wurde der Chorleiter Adolf Dunkel für 25 Jahre Dirigententätigkeit vom Gau geehrt. Ebenfalls bedankten sich mit einem Geschenk die Vereine. 25 Jahre im Dienste des Gesangs zu stehen, ist eine hervorragende Sache. Eine Chorgemeinschaft sorgte für den musikalischen Höhepunkt des Abends.


Nachwuchsarbeit:

Um steten Sängernachwuchs zu garantieren gründete man 1985 einen Jugendchor. Auf An- hieb meldeten sich 30 Jugendliche und mit dem Chorleiter Bernd Weber aus Stödtlen konn- te man mit der Arbeit geginnen. Leider waren nur 3 Jungs dabei. Als Männergesangverein hoffte man natürlich besonders auf männlichen Nachwuchs. Aber der Chor lernte schnell einige Lieder und hatte auch Auftritte zu verbuchen. Nach dem der Chorleiter Bernd Weber aufhörte, übernahm Paul Schröder aus Ellenberg den Dirigentenstab. Es wurde eine nette Sängerfamilie und man schaute zuversichtlich in die Zukunft. Paul Schröder und seine Frau Renate verstanden sehr gut mit den Jugendlichen umzugehen. Leider hörte Paul Schröder dann aus beruflichen Gründen auf und somit war dann das Ende dieses Jugendchores be- siegelt. Wenn man heute die Jugendchöre im Gau so hört, denkt man mit Wehmut an diese Zeit.


Harte Zeiten:

Es folgte dann auch für den Männerchor eine schwierige Zeit. Wie überall in ganz Deutsch- land, ging auch die Sängerzahl in unserem Verein drastisch nach unten. Das  absolute Minus waren nur noch 22 SängerkameraFaschingden. Aber aus diesem Tief erholten wir uns später wieder.

Immer wieder nahm man an den Fa- schingsumzügen in Stödtlen teil. Und ab 1993 dann jedes Jahr. Es bildete sich eine Faschingsgruppe im Verein, die immer für tolle Mottos sorgte und dann auch die nötigen Fuhrwerke bastelte. Mit viel Engagement ging man hierbei ans Werk. So konnten unsere Faschingsfreunde in Stödtlen "Außerirdische, Panzerknacker, die Kelly Familie, die sieben Schwaben und Hexen mit Gefängnis" bewundern. Man kam immer gut bei den Zuschauern an und Spaß machte es allemal.


Die Ära Adolf Dunkel:

Nachdem Chorleiter Adolf Dunkel ab 1995 unseren Chor übernahm, hielten wir im Herbst 1996 und 1997 nach sehr langer Pause wieder zwei Konzerte ab.  1996 wirkten dabei in der Turnhalle in Stödtlen unser Patenverein aus Pfahlheim und die Eintracht Schrezheim mit. 1997 waren dann das Ellwanger Vocalensemble, der Frauenkirchenchor Stödtlen und die Concordia Wört mit dabei. Die Konzerte waren jeweils Höhepunkte der beiden Jahre. Die Chöre zeigten ihr ganzes Können und die Zusachauer bedankten sich mit anhaltendem Applaus. An beiden Konzerten konnten langjährige aktive Sängerkameraden vom Gau ge- ehrt werden. Hier ist besonders die 50 jährige Sängertätigkeit von Ehrenvorstand Franz Hieber hervorzuheben. Aber auch einige Sängerkameraden konnten für 30 bzw. 40 jährige Sängertätigkeit geehrt werden. Zum Schluss waren sich alle einig, solche Konzerte müsse man wiederholen.

Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte dürfte die Teilnahme am Wertungssingen im April 1996 in Herbrechtingen gewesen sein. Zusammen mit den Sangesfreunden Neun- heim in einem Gemeinschaftschor bereitete man sich intsensiv auf diese Herausforderung vor. Unser gemeinsamer Chorleiter Herr Dunkel war hier natürlich sehr gefordert Er wollte den Stand seiner Arbeit auch mal von einem bedeutenden Musikausschuss erfahren. Und so formte er die beiden Chöre zu einer sehr harmonischen Einheit. Zum Singstundenbetrieb fuhren wir abwechselnd zum jeweiligen anderen Lager. Auch dies klappte hervorragend. Mit dem Pflichtchor "Singet eure ewig jungen Lieder" und "Schweiget mir vom Weiber neh- men" und dem Volkslied "Wenn alle Brünnlein fließen" wurden wir in die Schwierigkeitsstufe 2 eingestuft. Die Freude und die Belohnung für alle Mühen war dann ein hervorragender 3. Preis. Der Chorleiter ist dafür recht herzlich zu beglückwünschen.

Ein besonderer Leckerbissen war dann das Konzert in der Kirche zum Auftakt der Feier- lichkeiten des 75 jährigen Vereinsjubiläums. Nach langer Vorbereitungsphase auf das me- ditative Kirchekonzert war es dann am Sonntag, den 13. Dezember 1998 soweit. Unter den Themen: "Werde Licht - Sehnsucht des Menschen - Adventsgedanken - Maria Glaubens- zeugnis - Überleitung zu Weih- nachten" wurde ein sehr erfolgreiches Konzert aufgeführt. Mitgewirkt haben: Christliche Texte: Pfarrer Manfred Schmid, Organist: Dietmar Scherer, eine Bläsergruppe, Sopranistin: Eva Maria Wegrath und natürlich auch der Liederkranz unter der Leitung von Adolf lDunkel, der auch die Gesamtleitung inne hatte. Die abwechslungs- reiche Besetzung von Männerchor, Bläsergruppe und meditativen Texten über Sologesang und der Orgel vereinten sich zu einer wunderbaren Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Der Liederkranz bedankte sich recht herzlich bei allen Beteiligten. Die Zuhörer bescheinig- ten uns, bei einem wunderbaren Konzert dabei gewesen zu sein.

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Um diese schönen Auftritte und Feierlichkeiten, sowie die Durchführung eines Jubiläums braucht man eine stattliche Zahl Sänger und Helfer. Wie schon erwähnt, hatte der Lieder- kranz Stödtlen eine Zeit mit wenigen Sängern und Ereignis- sen. Zur Freude aller änderte sich dies jedoch ab 1995 und es kam die unvorstellbare Zahl von 18 neuen Sängerkameraden dazu. 1999 zählten wir mehr als 40 Sänger. Diesen Boom konnte man nicht voraussehen, deshalb freute es alle umso mehr, besonders den damaligen Vorstand Manfred Wachtel, (Bild rechts) der das Amt des 1. Vorsitzenden 12 Jahre lang innehatte.

Mit einer großen Sängerfamilie kann man viel bewegen. Und  wenn dann die Harmonie zwischen Verein, Sängern und Dirigenten wie bei uns stimmt, ja sogar ausgezeichnet ist, konnte man mit Sicherheit einen schönen 75. Geburtstag feiern.

So war es dann auch: Zum Auftakt am Freitag, 11. Juni 1999 gab es ein Rockkonzert mit Big Trouble. Am Samstag folgte ein Kinderfest und ein Seniorennachmittag sowie der Festa- bend mit dem Musikverein Dalkingen. Der eigentliche Festakt vollzog sich dann am Sonn- tag, 13. Juli, beginnend mit der Totenehrung auf dem Friedhof, dem anschließenden Fest- gottesdienst in der St. Leonhardskirche, mitgestaltet vom Frauen-Kirchenchor Stödtlen. Ab 9:30 Uhr folgten dann Vorträge von sage und schreibe 29 Gastchören, aufgeteilt in der St. Leonhardskirche und in der Turn- und Festhalle Stödtlen.  Ab 13 Uhr konnte man den wun- derbaren Festumzug  durchs Dorf bewundern, der 45 Gruppen umfasste und im großen Festzelt endete.  Für die Nachmittagsunterhaltung zeichneten die Virngrundmusikanten Stödtlen verantwortlich, bevor das Fest mit den "Fidelen Dorfbuam" ausklang.

Ein weiterer Höhepunkt gleich im Jahr darauf, im Milleniumsjahr 2000, cd_titelbeteiligte sich der Liederkranz an einem CD-Projekt, angestoßen von Martin Kunzendorf, dem damaligen Dirigenten der Virngrundmusikanten. Für diese Musik-CD unter dem Titel "So klingt's bei uns in Stödtlen", nahm der Lie- derkranz drei Titel auf: "Wenn alle Brünnlein fließen", "Abendfrieden" und "Das Ave Maria der Berge". Auf dieser CD sind alle wesentlichen musikschaffenden Gruppen in Stödtlen vereint: Die Virngrundmusikanten, der Liederkranz Stödtlen, die Combo Alesi, der Frau- en-Kirchenchor Stödtlen und die Stimmungsmusikan- ten "Schwaben Power", die sich jetzt "Stöpf" nennen.


Nachwuchsarbeit II:

Kinderchor_Unterbronnen

Ebenfalls im Jahr 2000 startete ein erneu- ter Versuch den Sängernachwuchs zu be- leben. Sängerkamerad Hans-J. Schicktanz Lehrer an der hiesigen Grundschule, initi- ierte einen Kinderchor und übernahm  dessen Leitung. In der ersten Singstunde startete man mit 25 kleinen Sängerinnen und Sängern. Noch im selben Jahr zeigte der Kinderchor im gemeinsamen Weih- nachtskonzert des Liederkranzes zusam- men mit der Grundschule Stödtlen sein Können.  Die Mitgliederzahl stieg bis 2001 auf 40 Mitglieder. Erfreulicherweise waren über die Hälfte davon Knaben. Der Kinderchor entwickelte sich prächtig und man nahm an Kin- derchorfestivals und an Kinderchor-Gautagen mit Workshops teil. In der Gemeinde wurde der Kinderchor gern beim Straßenfest, beim Seniorennachmittag in der Adventszeit oder auch im Alten- und Pflegeheim St. Christophorus in Unterbronnen eingeladen. Auch beim Nachfolgefest des Merzenhoffestes, dem Hintersteinbachfest bei Fam. Reißmüller war der Kinderchor regelmäßig dabei. Kinderchor RallyDurch diese Vorträge wurde Rally Ewersbach mit seiner Clownshow aufmerksam, so dass er anbot mit unserem Kinderchor und ihm eine CD aufzunehmen. Dieses Projekt wurde im Frühjahr 2003 verwirk- licht. Die CD erschien unter dem Titel: "Kinderlieder mit Rally Ewersbach - 19 megakrasse Kinderhits". Ein großer Erfolg für den Kindchor war das Konzert mit dem Männerchor im Frühjahr 2006, wo die kleinen Sänger und Sängerinnen mit den Großen zusammen das Konzert ge- stalten durften. Mit Freude und Schwung wurden unter der Klavierbegleitung von Berhard Richter Titel wie "Mit Ketchup und Senf", "Junger Adler" von Tom Astor und "Ich lieb den Frühling", eine deutsche Fassung des englischen Volksliedes "I like the flowers" zu Gehör gebracht. Leider war dies gleichzeitig auch das Abschiedskonzert des Kinderchores. Die Kinderchor_AusflugVorstandschaft unter Leonhard Wachtel, der das Amt von seinem Bruder Manfred übernommen hatte,  strebte eine Weiterentwicklung des Kinderchores zum  Jugendchor an. Diese Entwicklung konnte der Kinder- chorleiter Hans-J. Schicktanz aus beruflichen und pri- vaten Gründen nicht mittragen. Zeitgleich richtete die Schulleitung mit dem Schuljahr 2006/07 im Rahmen ihrer vielfältigen Ags einen Schulchor ein, sodass die Voraussetzungen für eine gedeihliche Arbeit im Kinderchor nicht mehr gegeben war. Im beiderseitigen Einvernehmen wurde daher die Arbeit mit dem Kinderchor (wiedereinmal) eingestellt.

Am 23. Mai 2001 feierte unser langjähriger Dirigent Adolf Dunkel sein 40 jähriges Dirigen- tenjubiläum. In der Turn- und Festhalle Stödtlen gaben ihm neben dem Liederkranz Stödt- len auch der Frohsinn Rotenbach, die Sangesfreunde Neunheim und der kath. Kirchenchor Wört die Ehre. Auf besonderen Wunsch unseres Dirigenten wurde die kraftvolle und impo- sante Ballade "Jerusalem" von Stephan Adams vom Liederkranz Stödtlen aufgeführt. Ebenso waren die "Phantastischen Abenteuer des Don Quijotes" ein weiterer Höhepunkt dieses Festes, bei dem alle Sänger als Spanier verkleidet auftraten.


Weitere Aktivitäten:

Sich jährlich wiederholende Ereignisse wie Geburtstagsständchen, Beerdigungen, Hochzei- ten, usw. sind ein fester Programmpunkt im Vereinsleben. Jedes Jahr machen wir auch ei- nen Vereinsausflug und seit 1991 sogar einen 2-Tagesausflug. Wir können immer von sehr schönen Ausflügen berichten. Sie erfreuen sich besonderer Beliebtheit, ja einmal musste man sogar einen Doppeldeckerbus bestellen, der voll besetzt war.  Großer Organisator dieser Ausflüge war unser Sängerkamerad Konrad Rathgeb. Viele Jahre chauffierte er uns selbst als Mack-Busfahrer durch die Lande. Jederzeit gekonnt und unfallfrei. Ihm sei herz- liches "Vergelt's Gott" gesagt für diese seine Bereitschaft den Vereinsangehörigen aber auch Gästen, schöne Tage zu bescheren.

Kurz vor Weihnachten, an einem Singstunden-Montag findet dann immer die Weihnachts- feier der Sängerkameraden mit den Sängerfrauen statt. Die Weihnachtsfeier soll uns auf das nahe Weihnachten einstimmen. Mit schönen Weihnachtsliedern, vorgetragenen Gedichten, Lichtbildervorträgen des Chorleiters, einige Jahre lang mit einer schönen Tombola und im- mer einem guten Essen lässt dann die Sängerfamilie Liederkranz das Jahr ausklingen.

Im Zweijahresrhytmus veranstaltete man zusammen mit dem Musikverein seit dem Ende der 1990 er Jahre ein Weihnachtskonzert in der St. Leonhardskirche für einen wohltätigen Zweck.

Von 1998 - 2006 beteiligte sich der Liederkranz am Kinderferienprogramm in den Som- merferien. Auch hier machte man mit Eifer mit, und lud die Kinder an einem Nachmittag zur Besichtigung der Schäferei Erhardt und der Sebastianskapelle ein, ein anderes Mal entstand am Grillplatz bei der Berlismühle ein Indianerdorf, oder man lud zur Kinderdisco und Vorführungen mit dem Motocross-Motorrad.

Die Kameradschaft ist beim Liederkranz immer gut gepflegt worden und verbindet Sänger zu echten Sängerkameraden. Viele fliegende Singstunden z.B. nach Birkenzell oder nach Gaxhardt festigten das Miteinander der Sänger. Ein paarmal konnte man, vorbereitet von der Familie Erhardt aus Birkenzell, ein Hammelessen genießen. Ebenfalls wurde man schon nach Hintersteinbach von Familie Zeller zum Forellenessen eingeladen.

Peter JacobsIm Jahre 2009 musste Vorstand Leonhard Wachtel aus beruflichen Gründen den Vorsitz abgeben. Gewählt wurde unser jetziger 1. Vorsitzender Peter Jacobs. (Bild links) Mit ihm ging am 16.04.2011 das 50 jährige Dirigentenjubi- läum von Herrn Adolf Dunkel über die Bühne.


Adolf Dunkel: 50 Jahre Dirigent

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In seiner langjährigen Dirigententätigkeit konnte Herr Adolf Dunkel einen enormen Schatz an Erfahrung sammeln. Er lei- tete eine Vielzahl an Chören und Kirchenchören. Am liebs- ten aber arbeitete er mit den Männerchören zusammen.

Seine Wurzeln nach Stödtlen reichen bis in die Anfänge der 1960-er Jahre zurück, wo er seine erste Lehrerstelle an der hiesigen Volksschule antrat. Wie es damals üblich war, musste er gleich den Kirchenchor mit übernehmen.kirche

1967 übersiedelte Adolf Dunkel nach Ellwangen und übernahm mehrere Chöre. In seiner bes- ten Schaffenszeit leitete er bis zu vier Chöre gleichzeitig.

Unseren Männerchor übernahm Herr Dunkel das erste Mal 1983 bis 1988. In den Jahren bis 1995 musste unser Chor eine Durststrecke durchlaufen bis es mit der erneuten Übernahme von Adolf Dunkel wieder aufwärts ging. Fast 18 Jahren leitete Herr Dunkel sodann unseren Chor und er spornte uns immer wieder zu Höchstleistungen an.

Der Liederkranz Stödtlen konnte mit seinem Chorleiter A.  Dunkel bereits das 25-jährige, das 40-jährige und schließ- lich auch sein 50-jähriges Dirigentenjubiläum (Bild unten) feiern. In die Schaffenszeit mit Adolf Dunkel fiel auch das großartige 75-jährige Vereinsjubiläum.jubi_ehrung

Mitwirkende beim  50- jährigen
Jubiläum waren ehemalige Chöre von Adolf Dunkel:
Sängergruppe Saverwang,
Sangesfreunde Neunheim,
Kirchenchor St. Vitus Gaishardt
und der Gastchor Frauen- Kirchenchor Stödtlen, sowie die Akkordeonvereinigung Stödtlen 1989.

Der Liederkranz Stödtlen ehrte
mit seinem Konzert am 16.04.11
seinen langjährigen Dirigenten Adolf Dunkel. Der Gau-Chormeister des Eugen-Jaekle-Gaus
Peter Waldenmaier sprach die Ehrung im Namen des Deutschen Sängerbundes aus.
Ebenso gratulierten die Vorsitzende des EJGs Jutta Mack und unser Bürgermeister Ralf Leinberger, der sich mit einem Präsent für das großartige, jahrzehntelange Engagement bedankte.


Don Kosaken-Konzert Serge Jaroff

Beim Auftritt des "Don-Kosaken-Chors Serge Jaroff" in der Stödtlener Pfarrkirche wurde ein Stück russischer Seele und Melancholie in die Herzen der Konzertbesucher getragen. Rund 300 Gäste waren schlicht überwältigt von dem russischen Stimmwunder.

Voller Stolz präsentierte unser Vorsitzender Peter Jacobs das berühmte russische Vokalen- semble dem erwartungsfroh gestimmten Publikum. Jacobs lotste die insgesamt 16 Sänger und ihren Dirigenten Wanja Hlibka in die Gemeinde Stödtlen.

donkosakenDas Konzert stellte einen Höhepunkt in der fast 90-jährigen Geschichte des Vereins dar. Zunächst durften wir unter der Regie unserer neuen Dirigentin Roswitha Stenzenberger die Gäste von unseren Sangeskünsten überzeu- gen. Mit Franz Schuberts "Im Abendrot" hie- ßen wir unsere Gäste willkommen. Danach staffelten sich die Sänger des Don-Kosaken- Chores auf den Treppen zum Altarraum.

Was die insgesamt 16 Sänger an Energie und Temperament entfachten war überaus beeindruckend. Die Kirchenmauern schienen bei so viel machtvoller Stimmgewalt teilweise zu erzittern. Aber auch die leisen Töne beherrsch- ten die perfekt ausgebildeten Sänger aus dem Effeff. Einzelne Sänger waren im Verlauf als Solisten zu hören, die jedem Stück ein eigenes Glanzstück aufsetzten. Im Wechsel wurden klassische Kirchenlieder und alte Volksweisen angestimmt.Wanja

Zur Aufführung kamen u.a.:

    * Der Wolgaschlepper
    * Ave Maria
    * Gott rette dein Volk
    * Alte Klosterballade
    * Die zwölf Räuber
    * Abendglocken
    * Eintönig klingt hell das Glöckchen
    * Grünes Gras und Kalinka

Ein unvergessliches Erlebnis war der abschließ- ende gemeinsame Auftritt mit den russischen Gästen. "Ich bete an die Macht der Liebe" wurde leidenschaftlich intoniert. Der furiose Auftritt wurde mit stehenden Ovationen bedacht.



90 Jahre Liederkranz Stödtlen: Musikalische Zeitreise mit Gästen (Textauszug, des Artikels von Achim Klemm, Schwäpo 01.07.2013)

Liederkranz Stödtlen glänzt bei seinem Jubiläumskonzert in der Gemeindehalle

Großen Hörspaß garantierte das Festkonzert des Liederkranzes Stödtlen, das anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Sangesvereins in der Gemeindehalle veranstaltet wurde. Gleich acht Chöre gaben sich dabei die Ehre.
90er-Konzert Der Gastgeber hatte zahlrei- che befreundete Gesangve- reine aus der Nachbarschaft eingeladen und die volle Halle zeigte, dass die Bevölkerung die Singkultur in Stödtlen schätzt und annimmt. Der Vorsitzende des Liederkranzes Stödtlen, Peter Jakobs, hieß die Gäste willkommen.

Jakobs warf einen Blick zurück auf die Vereinshistorie. (s.o.)
Die Ausrichtung zahlreicher Konzerte, die glanzvollen Jubiläumsveranstaltungen, die er- folgreiche Teilnahme an Wertungssingen und Begleitung von Gemeindeveranstaltungen dokumentieren den Stellenwert des Liederkranzes in Stödtlen. Bürgermeister Ralf Leinber- ger überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde zum runden Geburtstag. Er strich heraus, dass der Liederkranz Stödtlen zu den ältesten Vereinen in der Gemeinde gehöre, bei ins- gesamt 36 Vereinen und Gruppierungen. Leinberger schloss mit den Worten: „Wir sind stolz auf den Liederkranz und hoffen, dass es noch lange mit ihm weitergeht und das Liedgut bewahrt wird.“
Der Liederkranz Stödtlen intonierte unter Leitung von Roswitha Stenzenberger zu Beginn seines Vortrags nach den Grußworten „Mein Himmel auf Erden", das tiefe Heimatverbun-
denheit zum Ausdruck brachte. Es folgten das klassische Lied „Im Abendrot“ und das me- lodieverliebte „Ich tanze mit dir“. Der Männergesangverein Eggenrot (Leitung Markus Kuhn) ließ Hubert von Goiserns „Weit weit weg“ und „Hearst es net“ in frischem Glanz erstrahlen. Mit der Volksweise „Kein schöner Land“ und „La mer“ von Charles Trenet erfreute der Lie- derkranz Pfahlheim das Publikum (Leitung Bernd Weber). Der junge Chor „Belcanto“ aus Tannhausen (Leitung abwechselnd Sabine Eiberger und Lena Stenzenberger) stimmte un- beschwert und vergnügt flotteres Liedgut an mit „Let’s twist again“ und dem Tote-Hosen- Hit „Tage wie diese“.
Für Abwechslung sorgte die Akkordeonvereinigung Stödtlen 1989 mit sieben Akkordeons, die ein abwechslungsreiches Abba-Medley und den schmissigen „Cornfield Rock“ zum Besten gaben (Regie Brigitte Bermanseder). Der Liederkranz Ellwangen schickte „Grüße an die HeimGlückwünscheat“ und kredenzte Wolfgang Petris fetzigen „Wahnsinn(s)“ Hit (Leitung Hans Ku- cher). Der Wörter Frauenchor besang das immer gern gehör- te lustige „Auf de schwäb’sche Eisebahn“ unbekümmert, sowie das humorvolle „Der Frosch im Hals“ (Leitung Martin Wörner). Mit dem gefühlvollen Liebeslied „Die Gitarre und das Meer“ und „Mein Heimattal“ als Zugabe be-schloss der Liederkranz Stödtlen das vielfältige und sti- listisch breit gefächerte Fest- konzert unter großem Applaus des Publikums.


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